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Mitarbeiterfotos und Business Portraits, die wirken

Mitarbeiterfotos sind oft das Erste, was Kunden und Bewerber von deinem Team sehen. Hier erfährst du, wie du ein Shooting vorbereitest, worauf es beim Licht ankommt und warum Foto und Film zusammenpassen sollten.

Paul Koch
Paul Koch
Gründer, KochProductions
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Warum Mitarbeiterfotos mehr sind als Pflicht

Auf vielen Websites sieht das Team aus wie zusammengewürfelt. Ein Bild vom Firmenjubiläum, eines aus dem Urlaub, eines vor einer weißen Wand mit hartem Blitz. Jedes für sich mag in Ordnung sein. Zusammen wirken sie unruhig.

Dabei sind Mitarbeiterfotos oft der erste Beleg dafür, wer hinter einem Unternehmen steht. Kunden wollen wissen, mit wem sie sprechen. Bewerber wollen wissen, mit wem sie arbeiten. Und auf LinkedIn entscheidet das Profilbild mit darüber, ob jemand eine Anfrage annimmt.

Gute Business Portraits zeigen echte Menschen, einheitlich und hochwertig. Wer auf deiner Website lächelt, sollte auch bei dir arbeiten. Echte Bilder bauen Vertrauen auf, Bilder aus der Datenbank nicht.

Die Vorbereitung: wer, wo und wofür

Bevor ein Termin steht, klär den Einsatzzweck. Brauchst du einheitliche Portraits für die Teamseite? Bilder für Stellenanzeigen und Karriereseite? Fotos für Presse und LinkedIn? Davon hängt ab, welcher Bildausschnitt, welcher Hintergrund und welches Format gebraucht wird.

Leg dann fest, wer fotografiert wird, und plane feste Zeitfenster. Ein durchdachter Ablauf sorgt dafür, dass niemand lange warten muss und der Betrieb weiterlaufen kann. Am besten mit einer Shotlist, damit am Tag selbst alles sitzt.

Denk auch an alle, die am Tag fehlen. Ein Nachholtermin im selben Look ist leichter, wenn Licht, Hintergrund und Abstand vorher dokumentiert sind.

Kleidung und Auftreten

Die wichtigste Regel: Jeder sollte so aussehen wie an einem guten Arbeitstag. Verkleidung wirkt auf Fotos sofort. Ein paar Hinweise helfen trotzdem:

  • Ruhige Farben: Einfarbige Kleidung lenkt nicht vom Gesicht ab. Feine Muster und große Logos können auf Fotos unruhig wirken.
  • Passend zur Rolle: Arbeitskleidung in der Werkstatt ist glaubwürdiger als ein Sakko, das sonst im Schrank hängt.
  • Abgestimmt im Team: Nicht alle gleich, aber in einer ähnlichen Farbwelt. So wirken die Bilder später zusammen.
  • Zeit einplanen: Ein paar Minuten vor dem Shooting zum Ankommen machen einen größeren Unterschied als jedes Styling.

Viele Menschen stehen ungern vor der Kamera. Das ist normal. Ein gutes Team nimmt sich Zeit, spricht mit den Leuten und fotografiert, wenn sie sich entspannen. Die besten Portraits entstehen oft zwischen zwei Anweisungen.

Licht: der Unterschied zwischen Passfoto und Portrait

Licht entscheidet über die Wirkung eines Portraits. Hartes, frontales Licht macht Gesichter flach. Weiches Licht von der Seite gibt Tiefe und lässt Menschen nahbar wirken.

Bei Shootings im Unternehmen kommt oft Mischlicht dazu: Neonröhren in der Halle, Tageslicht am Fenster, warmes Licht im Besprechungsraum. Ohne eigene Lichtsetzung entstehen dabei Farbstiche und Schatten, die später kaum zu korrigieren sind.

Deshalb bringt ein professionelles Team eigenes Licht mit und baut es so auf, dass alle Portraits unter denselben Bedingungen entstehen. Nur so sehen die Bilder auf der Teamseite am Ende aus wie aus einem Guss, auch wenn sie über mehrere Stunden fotografiert wurden.

Am Arbeitsplatz oder vor neutralem Hintergrund?

Beides hat seinen Platz. Ein neutraler Hintergrund sorgt für Einheitlichkeit und funktioniert gut für Teamseiten und LinkedIn. Bilder am Arbeitsplatz erzählen mehr: Sie zeigen, was jemand tut und wo.

Für Nexans haben wir die Menschen direkt in der Fertigung fotografiert, mitten im Arbeitsalltag, als Portraits, im Team und bei der Arbeit. Bei Fritz Tür und Tor in Augsburg entstanden Bilder von Fertigung und Team für Website und Karriereseite. Gerade im Recruiting sehen Bewerber so vorher, was sie erwartet.

Oft lohnt sich eine Kombination: ein einheitliches Portrait pro Person und dazu Bilder in Aktion, die du für Stellenanzeigen, Social Media und Präsentationen nutzt.

Wichtig ist bei Bildern im laufenden Betrieb, dass Zeitfenster vorher abgestimmt sind. Dann laufen Produktion und Alltag weiter, und die Bilder zeigen echte Arbeit statt gestellter Szenen. Aufgeräumt darf es trotzdem sein, nur nicht steril.

Ein Look für Foto und Film

Wenn Fotos und Videos von zwei verschiedenen Dienstleistern kommen, passt die Bildsprache selten zusammen. Farben, Licht und Stimmung wirken anders, und dein Team steht zweimal vor der Kamera.

Besser ist es, beides gemeinsam zu planen. Für FPT Robotik in Amtzell entstanden neben den Anlagenfilmen auch Mitarbeiterbilder, die zum Look der Filme passen. Auf der Website, im Vertrieb und im Recruiting wirkt so alles wie aus einer Hand.

Nach dem Shooting bekommst du eine bearbeitete Auswahl, farblich abgestimmt und in den Formaten für Website, Druck und Social Media. Kläre außerdem schriftlich, wo die Bilder genutzt werden dürfen, auch für den Fall, dass jemand das Unternehmen später verlässt. Mehr dazu findest du auf unserer Seite zur Fotografie.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Portrait pro Person?

Das hängt von Anzahl, Motiven und Ort ab. Mit einem festen Aufbau und klaren Zeitfenstern geht es meist schneller, als viele denken. Wir sagen dir vorher, womit du rechnen kannst.

Können Fotos und Video an einem Tag entstehen?

Ja. Wenn beides gemeinsam geplant wird, passt die Bildsprache zusammen und dein Team steht nur einmal vor der Kamera. Das spart Zeit im Betrieb.

Was passiert mit den Bildern, wenn jemand das Unternehmen verlässt?

Das sollte vorher schriftlich geregelt sein. Eine klare Einwilligung zur Bildnutzung schafft Sicherheit für beide Seiten, auch nach einem Wechsel.

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